Montag, 19. Mai 2014

The Ways we choose...

“You know, some famous guy once said: 'To travel is better than to arrive.'
And I was like, 'What?'... Because I used to think that there was only one path to take to where you wanna get to be in life. But if you choose that one path, it doesn't mean you have to abandon all the others. I realized that it´s actually what happens along the way, that counts: the stumbles, the falls... and the friendships. It's the journey – not the destination. You just gotta – I guess – trust the future will work itself out like it's supposed to.”

Zitat vom Film “Step up 3” (2010)

Mittwoch, 14. Mai 2014

Wunderschönes Swasiland!

Da der Sommer sich hier nochmal blicken lässt und uns letzte wunderbare sonnige und warme Tage bereitet, haben das meine Link Family und ich über das Wochenende natürlich genutzt.
Am Samstag sind wir in das Wildlife Sanctuary (Naturschutzgebiet) Mlilwane gefahren. Dort kann man mit seinem eigenen Auto auf Safari gehen und da es keine Löwen oder ähnliches gefährliches Getier gibt, auch jederzeit aussteigen und herumlaufen. Laut einer Liste haben wir soweit alle Tiere gesehen – Springböcke, Zebras, Krokodil, irgendeinen Büffel – nur die Nilpferde wollten sich nicht zeigen. Nach einigen kleinen Spaziergängen, vielen Fotos und einem leckeren Mittagessen, ging es dann aber irgendwann auch wieder nach Hause.



Am Sonntag mussten wir dann früh zeitig aufstehen – es ging in den Süden Swasilands, nahe der Grenze zu Südafrika – nach Mahamba Gorge (gorge = engl. Schlucht). Dort sind wir mit einem Freund oberhalb eines Flusses entlang gewandert, konnten Wasserfälle sehen und nach einem langen, schweren Anstieg erreichten wir dann auch die Spitze des Berges, wo wir hinüber nach Südafrika schauen konnten. Eine atemberaubende Aussicht!!!
Zur Belohnung gab es dann am Abend bei Freunden ein leckeres deutsch-afrikanisches Grillen, welches wir noch bis spät in den Abend genossen.

PS: Es gibt auch immer wieder neue Fotos auf der Foto-Seite!

Steinige Wege

Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

Jean Paul


Die Straße ist ein Albtraum. Schlaglöcher, groß wie Krater, Steine, Felsen, Äste. Schief, gerade, steil und noch schiefer. Doch dann kommen wir an. In einer absolut unberührten Natur. Kein unnatürlicher Laut ist mehr zu hören. Eine Stille, die man nur selten zu Ohren bekommt. Selbst die Vögel flüstern nur, um die Stille nicht zu durchbrechen.
Und dann laufen wir los. Wo uns unser Herz hinführt. Einfach weiter und immer weiter. Nichts kann uns aufhalten – nicht der kleine Bach, kein Felsen, nicht die heiß strahlende Sonne, nicht der lange Weg, den wir noch vor uns haben – denn wir haben ein Ziel vor Augen. Die Spitze des Berges scheint so unendlich weit und mit jedem Schritt, den wir ein kleines Stück höher setzten, scheint sie sich nur noch weiter zu entfernen. Doch wir geben nicht auf. Denn wir haben ein Ziel.
Und so laufen wir unsere Wege – jeder einen ganz eigenen. Keiner weiß, wo es einen hinführen wird und doch laufen wir immer weiter. Einfach weiter. Über Hindernisse und über Umwege. Am Ende werden wir doch genau dort ankommen, wo der Weg, den wir geschaffen haben, uns hinführen sollte.

Für Neugierige...

... für alle, für die Swasiland bisher noch ein weißer Fleck auf der Landkarte gewesen ist, gibt es jetzt in meinem Blog eine kleine Übersicht zu Swasiland in seiner ganzen Vielseitigkeit. ;)
Klickt doch einfach mal hier!

Freitag, 9. Mai 2014

Die ersten beiden Ferienwochen

Gründonnerstag ging es dann also hinaus aus dem Lande! Früh am morgen fuhr wieder einmal unser altbekannter Schulbus nach Johannesburg, von wo aus ich mit Neema (Kenia/USA) und ihrem Bruder nach Pretoria fuhr. Bei Neema Zuhause verbrachte ich dann Ostern und die erste Ferienwoche. Neben allerlei Entspannung – welche wir uns nach anstrengenden und fordernden 3 Monaten redlich verdient hatten – kam natürlich auch das Sightseeing und Shopping nicht zu kurz: So lernten wir viel über die Vergangenheit Südafrikas im Apartheid Museum; machten eine Bustour durch Johannesburg und besuchten Llyod (auch IB1 in Waterford, UK), welcher ein Praktikum im Zoo machte – wir durften sogar die „secret lions“ sehen! ;)


Von da aus ging es dann für mich zurück nach Johannesburg, wo ich bei Mamelang und ihrer Familie eine weitere 1 ½ Woche meiner Ferien verbrachte. Auch dort kam die Entspannung in Form von Schlaf und gutem Essen nicht zu kurz. Nebenbei besuchten wir noch Verwandte, waren shoppen und besuchten ein „Book Lecture“ in der University of the Witwatersrand in Johannesburg.

Und vorgestern ging es dann mit einem durchaus „luxuriösen“ Bus für mich wieder zurück nach Swasiland, wo ich nun die letzte Woche meiner ersten Ferien noch einmal genießen werde ( - ohne auch nur einen Gedanken an den Berg Hausaufgaben zu verschwenden! ;) Zumindest werde ich das versuchen.)

Ein komisches Gefühl...

Ein komisches Gefühl, den Menschen, mit denen man 24 Stunden am Tag in den letzten 3 Monaten verbracht hat, nun Good-bye zu sagen... Ebenso merkwürdig, fühlt man sich, wenn man seine Sachen packt – als würde man gezwungen aus seinem Zuhause auszuziehen...
Einfach unverständlich, dass der erste Term meiner 2 Jahre hier so plötzlich zu Ende gehen soll!
Doch gleichzeitig diese Abenteuerlust und die Freude einmal herauszukommen aus dieser abgeschirmten Welt.

So endete also am Mittwoch vor Ostern mein erster Term – was laut unseren Lehrern bedeutet, dass wir 20% des Lernstoffes des IBs nun hinter uns haben sollen ( oder besser sollten).
Nachdem wir an diesem Tag unser erstes Zeugnis erhielten – mit welchem ich persönlich eigentlich ganz zufrieden sein kann – war für die meisten schon verabschieden angesagt. Für die hier Heimischen ging es nach Hause, für viele weitere zum Flughafen und auf eine Reise in eine andere Welt. Alle weiteren, die noch bis Donnerstag blieben, konnten am Mittwoch Abend eine unterhaltsame V-Show der Form 5s genießen. Dabei handelt es sich um eine Art Talenteshow, die jeder Form 5 Jahrgang (die Klassenstufe vor IB) organisieren muss – und so sahen wir an diesem letzten gemeinsamen Abend viele Tänzer, Sänger, Comedians, Musiker und ganz Ausgefallenes.
Und auch wenn der Abschied schwer viel – es war doch ein schöner Abschied! :)

Sonntag, 13. April 2014

Liebe Grüße!!!

Ich weiß, dass einige denken, ich hätte sie vergessen. Das ist nicht so – ganz und gar nicht!
Trotz allem konnte ich mich lange Zeit nicht melden, es gibt einfach immer irgendetwas anderes, was einem hier in die Quere kommt – seien es Hausaufgaben, Ausflüge, Aufsätze, Lehrer und Mitschüler oder Schlaf, der nachgeholt werden möchte.
Da ich in nicht einmal mehr als einer Woche meine ersten großen Ferien habe und damit bereits beinahe 20% meiner gesamten 2 Jahre hier dem Ende zugehen, dachte ich, ich widme euch diesen Eintrag hier. Ich versuche mich bei euch allen persönlich und ausführlich mal in meinen Ferien zu melden.
Allerliebste und wärmste Grüße schicke ich trotz allem hiermit aber schon mal an meine Family, Oma und Opa, meine lieben Kaschmiraner, meine Mädels vom Chor, das Studio WM, nach Schwarzkollm und Koyne und an alle weiteren, die ich vergessen haben könnte und/oder die ich keiner Gruppe zuordnen konnte. :)
Bien sûr, aussi plein de bisous pour mes amis et ma famille adorable en France!!!

School Music Concert am 12.04.2014

"Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit." 
Henry Wadsworth Longfellow

Der letzte Ton erklingt. Dann ein Moment der Stille. Und plötzlich jubeln hunderte Schüler und Lehrer dem kleinen Jungen und seiner Jazzband zu. Danach zwei Violinistinnen, die ein Duett spielen, welches ebenso sehr bejubelt wird. Gefolgt von dem Chor, einer A-cappella-Gruppe, Gitarristen und Solosängern. Die Stimmung steigt. Als dann Chopin auf dem Klavier gespielt wird und keiner verstehen kann, wie schnell die Finger dieses Jungen über die Tasten fliegen können, steht der Saal. Weitere ruhige Momente - dicht gefolgt von lautem Jubel. Und dann schließlich das große Finale – wieder einmal „Happy“! Jeder singt, jeder lacht. Der Schulleiter kommt tanzend auf die Bühne und singt mit dem Chor. Weitere Schüler und Lehrer folgen ihm...bis schließlich alle auf der Bühne stehen. Ein Meer glücklicher Menschen, die eines in diesem Moment vereint – MUSIK!

Das Wandern ist des Müllers Lust...

Ja, auch letztes Wochenende war ich wieder einmal unterwegs, die absolut traumhafte Landschaft Swasilands zu entdecken!
Ich ging mit meiner Link Family auf eine organisierte Wanderung. Wie ihr ja wisst, bin ich schon einmal auf dem Sebebe Rock gewandert und einmal auf dem Berg gegenüber mit Blick auf den Sebebe Rock. Nun, dieses Mal sind wir in dem „Tal“ (was trotz allem unerwartet bergig war! ;) ) dazwischen gewandert mit einem Wasserfall als Ziel.
Es war wieder einmal wunderschön!!! Die Landschaft hier ist einfach wie im Traum und auch das Wetter hat mitgespielt. Zwar strahlte die Sonne, doch war es trotz allem relativ „kalt“ (um die 13°C und windig). Wo bei euch eben jetzt langsam der Sommer anfängt, geht es nun hier dem afrikanischen Winter zu, der zwar trockener, aber wohl doch ziemlich kalt werden soll.


So ein Theater!

Anfang der letzten Woche hatten unsere IB2-Theater-Schüler (ja, man kann auch als eines der 6 Schulfächer Theater wählen) ihre großen Performances. Jeder von ihnen musste dabei ein Theaterstück schreiben, es inszenieren und dann aufführen.
Dabei ging die Vielfalt von tiefsinnigen 2-Mann-Stücken über Gott und die Welt, über eine Vielzahl an Schauspielern zum Thema Freiheit bis hin zu Tanz-Theater ohne auch nur ein einziges Wort. Die meisten Schauspieler dabei waren IB1, genauso wie die meisten Zuschauer, die kamen, entweder Lehrer oder IB-Schüler waren. Es war wirklich interessant zu sehen, was in diesen Theaterstücken umgesetzt wurde und auf welch unterschiedliche Art und Weise. 
 
Ende dieser Woche war dann eine Premiere für viele der jüngeren Schüler: unser Schulmusical wurde aufgeführt - „SARAFINA!“. Dabei ging es um ein junges, schwarzes Mädchen, welches in der Apartheid-Zeit in Südafrika aufwächst und mit ihren Freunden um ihre Freiheit kämpft.
Da nicht viel Zeit zum Proben war, gab es noch einige Textschwächen und Ungereimtheiten, aber im Großen und Ganzen haben sie das schon ganz gut gemacht.